PTAB signalisiert strengere Prüfung widersprüchlicher Anspruchskonstruktionen
Der Direktor des USPTO hat kürzlich bekräftigt, dass Antragsteller in PTAB- und Bezirksgerichtsverfahren eine einheitliche Anspruchsauslegung beibehalten müssen. In einer IPR-Fallprüfung wurden abweichende Anspruchspositionen ohne stichhaltige Begründung zurückgewiesen. Für IP-Teams bedeutet dies, dass die Anspruchssprache jetzt noch stärker an die verschiedenen Foren angepasst werden muss. Wenn Ihr Unternehmen IPRs einreicht, Patente anfechtet oder Vermögenswerte im Rahmen von Rechtsstreitigkeiten verteidigt, macht diese Entwicklung eine frühzeitige Koordinierung zwischen den Anwälten für Entwurfsfragen, den Anwälten für Rechtsstreitigkeiten und den technischen Teams noch wichtiger. Überprüfen Sie aktive Angelegenheiten auf Konsistenz, stellen Sie die Aufzeichnung von Anspruchsbegründungen sicher und bereiten Sie sich auf einen größeren verfahrenstechnischen Druck vor, wenn sich Anspruchsauslegungen während des Prozesses ändern.
Streaming-Tech-Patent-Urteil unterstreicht die Bedeutung einer klaren Anspruchssprache
In einer kürzlich ergangenen Entscheidung des Federal Circuit wurden Patentansprüche im Zusammenhang mit Streaming wegen Unbestimmtheit aufgrund unklarer Formulierungen in der Beschreibung für ungültig erklärt. Begriffe wie “optimal” und “best” wurden als unklar und ohne objektive Parameter bezeichnet. Für IP-Manager, die Software- oder Digitaltechnik-Portfolios betreuen, ist dies eine Mahnung, Ansprüche auf messbare Klarheit und technische Unterstützung zu prüfen. Unklare Begriffe erhöhen das Risiko der Ungültigkeit, schwächen den Einfluss auf die Lizenzierung und können die Durchsetzung der Rechte verhindern. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um wichtige Patente auf Präzision zu prüfen, insbesondere in sich schnell entwickelnden Bereichen wie Medienübertragung, KI und Vernetzung.
Vorgeschlagene PTAB-Regeln könnten Serienanfechtungen reduzieren - aber Schlupflöcher bleiben bestehen
Die Vorschläge des USPTO, die darauf abzielen, die wiederholte Einreichung von Schutzrechten zu kontrollieren, haben eine Debatte ausgelöst, wobei Kommentatoren davor warnen, dass alternative Anfechtungswege wie die Ex-parte-Neuprüfung fortbestehen könnten. Für IP-Teams bedeutet dies, dass sich die Stabilität des Portfolios unter den neuen Regeln verbessern könnte - aber die Unsicherheit bleibt. Bis zur Veröffentlichung der endgültigen Formulierung bleiben hochwertige Patente anfechtungsgefährdet. Erwägen Sie die Verfolgung der betroffenen Vermögenswerte, die Planung möglicher Szenarien für eine erneute Prüfung und die Aktualisierung der Risikomodelle für Patente, die wahrscheinlich zu wiederholten Anfechtungen führen werden. Dies ist besonders wichtig für grundlegende oder prozessierte Technologien.
Gesetzgeber debattieren über die Ausrichtung des PTAB - Signal für anhaltende politische Ungewissheit
Jüngste öffentliche Stellungnahmen zeigen, dass die Gesetzgeber in Bezug auf die vom USPTO vorgeschlagenen PTAB-Reformen sehr uneins sind. Einige befürworten einen stärkeren Schutz für Patentinhaber, während andere vor einer reduzierten Gültigkeitsprüfung warnen. Für IP-Manager bedeutet dies eine anhaltende Volatilität der IPR-Verfahren und Durchsetzungsregeln. Teams sollten szenariobasierte Planungsmodelle erstellen, Aktualisierungen der Vorschriften genau verfolgen und sich mit externen Anwälten zusammenschließen, um auf schnelle Änderungen der Vorschriften vorbereitet zu sein. Anstehende Entscheidungen über Akquisitionen oder Rechtsstreitigkeiten könnten ebenfalls von zeitlichen Bewertungen profitieren, wenn sich die Regeln weiterentwickeln.
Wenn Sie sich dieser Entwicklungen bewusst sind, können Sie sicherstellen, dass Ihre Patentstrategie, Risikoplanung und Anfechtungsabwehr anpassungsfähig bleiben, wenn das USPTO und die Gerichte ihre Haltung zur Anspruchsauslegung, zur Kontinuität der IPR und zur Überprüfung der Rechtsbeständigkeit weiterentwickeln.



